Rasta-Mann
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Rasta-Mann
sprühender geist in funkelnden augen
eine sturmflut von worten bricht tosend herein
ich bin fasziniert und beginne zu glauben
du könntest der weisheit lieblingskind sein
erstaunliche tiefe in deinen gedanken
kindlicher frohsinn trifft männliche gier
blanke geilheit verweis ich in schranken
doch ins schwanken kommt mein standpunkt hier.
das hippie-kind aus der stadt der engel
verkündet lauthals sein ehern gesetz
jeder mit jedem, so lächelt der bengel
und öffnet mir strahlend der wollust netz
komm, schlaf mit mir, ich hatt schon so viele
die zeit deines lebens erlebst du mit mir
vergiss deinen mann, was zählt, sind die triebe
in dir und in mir und jetzt und gleich hier
ich sehe dich an und höre dir zu
ertrage freundlich dein prahlen
von welchem planeten nur stammst denn du
dass nichtig gewissensqualen
ich werte nicht, sagst du, doch nehm ich dein nein
für konservative rückständigkeit
dazu fällt mir nun rein gar nichts mehr ein
es ist schlicht ein gipfel der unverschämtheit
doch was mich lähmt in wortlosigkeit
ist zweifel am gehörten
sind’s worte eines echten genies
oder eines echten gestörten
fuck around the world tonight
ist das credo dieses knaben
im feuerwerk der eitelkeit
verblassen geistes gaben
Text: Anna Kühne
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